Nessebar

Altstadt Nessebar Die UNESCO geschütze Altstadt von Nessebar ist nur durch eine schmale Landbrücke zu erreichen - und Autos müssen draußen bleiben

Nessebar: Klein aber fein und ausgesprochen charmant. Wer seinen Sommerurlaub am Sonnenstrand in Bulgarien verbringt, besucht unvermeidlich auch die nahe Stadt Nessebar. Gemeint ist natürlich die sehenswerte und erlebenswerte Altstadt von Nessebar. Diese liegt auf einer kleinen Insel, nur über eine künstlich angelegte Landenge vom Festland erreichbar. Touristen, die ihre Urlaubsdomizile an der nördlichen Schwarzmeerküste von Bulgarien haben, werden auch zu Ausflügen an die südliche Schwarzmeerküste eingeladen, damit sie Nessebar ebenfalls besichtigen und bewundern können. Der Liebhaber des entzückenden Städtchens kann sich auch in Hotels und Privathäuser direkt in der Altstadt von Nessebar einquartieren.

UNESCO geschützte Altstadt von Nessebar

Einige Stunden Spaziergang in der romantischen historischen Altstadt von Nessebar gleicht einer Reise mit der Zeitmaschine in die Vergangenheit, an die der Gast auf Schritt und Tritt erinnert wird: durch die engen Gassen aus Kopfsteinpflaster, an die bis zu 300 Jahre alten Holzhäuser und an unzähligen Ruinen vorbei, die an längst vergangenen, jedoch nicht vergessenen Zeiten erinnern. Die Inselstadt Nessebar ist 1983 von der UNESCO von zum Weltkulturerbe erklärt worden, Touristen dürfen sie deswegen nur zu Fuß begehen, Autos sind nicht erlaubt. Und so schlendert der Gast unbehindert von stinkenden und lauten Autos an zahlreichen einladenden urigen Restaurants, kleinen Souvenirläden und Souvenirstände vorbei.

Nessebar: Geschichte

Die Geschichte von Nessebar ist lang und abwechslungsreich. Hier haben Thraker, Griechen, Römer und Türken ihre Spuren hinterlassen, was zahlreiche Ruinen überzeugend belegen: Festungsreste, Amphitheater, Kultstätten und Tempeln, zum Teil gut erhaltene Kirchen. Die Siedlungen und Städte haben immer neue Namen bekommen, vom thrakischen „Menabria“, über den römischen „Mesambria“ bis zum heutigen "Nessebar". Eine beachtliche Blüte erfährt die Stadt unter Zar Ivan Alexander im 14. Jahrhundert, während des 2. Bulgarischen Reiches. Wie ganz Bulgarien gerät sie danach für lange 500 Jahre unter osmanischer Herrschaft, bis zur Befreiung im Jahre 1878.

Zahlreiche moderne Freizeitmöglichkeiten finden die Touristen im nahen modernen Urlaubsort Sonnenstrand, oder im Neuen Nessebar.

Foto: Elena Georgieva / Creative Common Licence 2.5

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